Sicherheit durch Vorsorge

Generalvollmacht und Patientenverfügung

Ein älterer Mensch kann außerstande sein oder werden, selber rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben. Dann muss gegebenenfalls ein Betreuer bestellt werden. Ein Nachteil dieser Situation ist der, dass relativ viel Zeit vergeht, bis die Betreuung eingerichtet und der Betreuer bestellt ist. Ein weiterer besteht darin, dass u.U. eine fremde Person nun Einblick in die eigenen Angelegenheiten erhält und alle notwendigen Entscheidungen trifft.

Vermieden werden die genannten Probleme durch die Errichtung einer Generalvollmacht. Durch eine Generalvollmacht bestimmen Sie einen Bevoll-mächtigten, der für Sie handelt, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Sie benennen eine Person, der Sie besonders vertrauen. Und Sie bestimmen selber den Umfang der Bevollmächtigung, d.h. was der Bevollmächtigte alles für Sie tun darf und welche Grenzen er einzu-halten hat (soll er nur die Bankgeschäfte erledigen und etwaige Pflegeanträge etc. stellen oder auch darüber hinausgehende Befugnisse er¬halten).

Ebenso wichtig wie das Errichten einer Generalvollmacht ist es, eine Patienten-verfügung zu erstellen. Durch sie wird bestimmt, welche Behandlungsmaßnah-men noch ergriffen werden sollen und insbesondere auch, welche nach Ihrer Entscheidung zu unterbleiben haben, wenn Sie sich in einem Zustand befinden, in dem Sie selber ihre Vorstellungen nicht mehr zu äußern in der Lage sind.

Für die Einzelheiten ist juristischer Rat einzuholen, damit die Generalvollmacht und die Patientenverfügung ihrer persönlichen Situation entsprechend verfasst sind.

Sinnvoll ist es, sich auch in erbrechtlicher Hinsicht beraten zu lassen und gege-benenfalls ein Testament zu erstellen.

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Rechtsanwalt
Dr. Lambert Krause
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